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Schon wieder alles vergessen?

Wie wir uns Gelerntes besser merken können.

Erst gestern habt ihr mit euren Kids noch das Einmaleins rauf und runter geübt oder zum hundertsten Mal ein Wort diktiert, das immer falsch geschrieben wird. Schon am nächsten Tag klappt es in der Schule wieder nicht. Das kann doch nicht sein, denkt ihr. Hat euer Kind denn schon wieder alles vergessen?

Solche Erfahrungen sind immer frustrierend für euch Eltern genauso wie für eure Kids. 

Wie kann es denn sein, dass trotz des fleißigen Lernens das Wissen später nicht mehr wiedergegeben werden kann?

Die Vergessens-Kurve

Um besser zu verstehen, warum unseren Kindern das scheinbar immer wieder passiert, müssen wir uns zunächst einmal anschauen wie das Gedächtnis funktioniert. 

Jeden Tag wird das Gehirn eurer Kinder mit Informationen überflutet:

  • Lernstoff in der Schule,
  • Klatsch und Tratsch auf dem Pausenhof,
  • Aufgaben, die zu Hause erledigt werden müssen
  • und dann vielleicht noch die neueste Folge der Lieblings-Serie.

 

Das Gehirn bekommt oft zu viel Input in zu kurzer Zeit. Weil es sonst überfordert wäre, ist das Gehirn nicht in der Lage alle Informationen richtig abzuspeichern. Dabei unterscheidet es nicht zwischen Wichtigem wie Schulstoff und Unwichtigem.

Die Folge: Eure Kids speichern Gelerntes nicht im Langzeitgedächtnis und vergessen zu schnell.

Was könnt ihr aktiv gegen das Vergessen tun?

Lernen mit allen Sinnen!

Wie könnt ihr euren Kids helfen, Gelerntes im Langzeitgedächtnis abzuspeichern?

Vor allem während der Ferien wird gern mal einiges an Lernstoff vergessen und so der Einstieg zurück in den Schulalltag erschwert. Doch ihr könnt zusammen mit euren Kids etwas dagegen unternehmen: Lernen mit allen Sinnen!

Wenn wir alle Sinne unserer Kids in den Lernprozess einbauen, entstehen schnellere Informationsverknüpfungen. So verankert sich Gelerntes schneller im Langzeitgedächtnis.

Unser Rezept gegen das Vergessen:

Es ist wichtig, eure Kinder nicht nur vor dem Schulbuch büffeln zu lassen. Viel mehr bringt es, den Stoff aktiv zu wiederholen und dabei seine Sinne zu gebrauchen. 

Gelerntes festigt ihr durch

Einige Merkspiele haben wir euch schon in unseren Reels auf Instagram vorgestellt. Doch ihr könnt auch selbst kreativ werden und mit einfachen Mitteln tolle Lernspiele selber gestalten! Wie das geht?

Wir haben eine Idee für euch!

Unser Tipp:Die Merkfähigkeit trainieren

Wenn ihr euren Kids während der Ferien mal eine kleine Auszeit vom schulischen Lernen gönnen wollt, könnt ihr die Merkfähigkeit auch spielerisch trainieren. 

Den Klassiker unter den Merk-Spielen kennt wohl jeder: Kartenpaare werden verdeckt hingelegt und die zusammenpassenden Bilder müssen gefunden werden.

Eine kreative Variante dieses Spiels könnt ihr ganz einfach selbst basteln und so die Merkfähigkeit und die Sinne eurer Kinder trainieren.

Hören-Merken-Paare finden!

Ihr braucht:

So geht’s:

Ihr füllt je zwei Behälter mit dem gleichen Inhalt. Beim Schütteln der Döschen erklingt dann dasselbe Geräusch.

Je nach Alter eurer Kids könnt ihr die Schwierigkeitsgrade variieren, indem ihr entweder Dinge nehmt, die sich im Geräusch klar unterscheiden oder ihr macht es knifflige, wenn ihr Paare mit ähnlich klingendem Inhalt füllt.

Wer mag, kann die Dosenpaare dann auf der Unterseite mit verschiedenen Farbpunkten markieren. So kann dann kontrolliert werden, ob es sich um das richtige Pärchen handelt.

Wenn ihr euch noch ein Video der Spielanleitung anschauen wollt, schaut einfach in unseren Instagram-Reels vorbei!

Viel Spaß beim Spielen!

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Kommentare

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