Kennst du das?
Du sagst:
„Mach bitte deine Hausaufgaben.“
„Zieh dich an.“
„Schalt den Fernseher aus.“
Und Sekunden später beginnt die Endlosschleife:
„Warum immer ich?“
„Oh man, ich hab keine Lust!“
„Das ist unfair!“
„Ja, aber …!“
Und ehe du dich versiehst, steckst du mitten in einer endlosen Diskussion –
obwohl du eigentlich nur wolltest, dass dein Kind diese eine Sache erledigt.
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„10 Gründe, warum dein Kind diskutiert“
und entdecke, was wirklich dahinter steckt.
Denn Verständnis ist der erste Schritt zur Veränderung.
Du bist müde.
Nicht körperlich – sondern emotional.
Von morgens beim Aufstehen, über die Hausaufgaben bis zum Zähneputzen …
jede Kleinigkeit wird zum Streit.
Und du fragst dich:
„Warum kann mein Kind nicht einfach machen, was ich sage?“
Die Wahrheit:
Dein Kind diskutiert nicht, weil es dich ärgern will.
Es diskutiert, weil es überfordert ist – oder sich nicht verstanden fühlt.
Was für dich eine Kleinigkeit ist („Zieh dich an“)
ist für ein ADHS-Kind oft ein riesiger Berg.
Denn das Gehirn weiß nicht:
Soll ich erst die Hose anziehen, die Socken, das T-Shirt?
Alles fühlt sich gleichzeitig wichtig an.
Für uns banal – für ein ADHS-Kind pure Überforderung.
Diskussionen sind kein schlechtes Benehmen
Sie sind Kommunikation.
Ein verkleideter Hilferuf.
Hinter jeder Diskussion steckt eine Botschaft:
• „Ich bin überfordert.“
• „Ich will verstanden werden.“
• „Ich weiß nicht, wie ich anfangen soll.“
• „Ich hab Angst zu versagen.“
Und ja – Diskussionen sind antrainierte Muster.
Denn dein Kind hat gelernt:
Wer redet, muss nichts tun.
Und wenn Mama müde ist, gibt sie irgendwann nach.
So entsteht die Diskussionsspirale.
Unbewusst. Schleichend. Zermürbend.
Und du spürst längst innerlich:
„Das kann doch nicht ewig so weitergehen.“
Richtig.
Denn es kann tatsächlich in wenigen Tagen vorbei sein.
1️⃣ Neurowissenschaftliche Perspektive
Diskussionen bei ADHS-Kindern entstehen nicht durch Trotz,
sondern durch Übererregung des präfrontalen Kortex und des limbischen Systems.
• Der präfrontale Kortex (Steuerzentrale für Planung & Impulskontrolle) reagiert verzögert.
• Das limbische System (Emotion & Belohnung) übernimmt das Kommando.
• Das Kind reguliert sich über Sprache – nicht über Handlung.
Diskussion = Versuch, Kontrolle & Dopamin zu erzeugen.
Wenn du aber keine Diskussionsgrundlage mehr bietest,
fällt das neuronale Feedback aus:
Kein Reiz → Kein Widerstand → Kein Dopamin.
Das Gehirn merkt: „Diskutieren bringt mir keinen Effekt mehr.“
Ergebnis: Der Kreislauf bricht zusammen.
🧠 Fazit (Neurobiologie):
Nach 3–5 Situationen ohne Diskussionseinstieg
merkt das Gehirn des Kindes, dass das alte Muster nicht mehr „funktioniert“.
Nach 2–4 Tagen ist meist Ruhe.
2️⃣ Erziehungswissenschaftliche Perspektive
Jede Diskussion ist ein gelernter Interaktionskreislauf:
Reiz → Reaktion → Belohnung → Wiederholung.
Dieser Kreislauf funktioniert nur, wenn zwei Parteien aktiv mitspielen.
Steigt ein Elternteil aus, fehlt der zweite Ankerpunkt – das System fällt in sich zusammen.
In der Verhaltenstherapie spricht man von einer Löschungsphase von 3–7 Tagen,
wenn Eltern konsequent, ruhig und konstant bleiben.
🎯 Fazit (Pädagogik):
Konsequente emotionale Neutralität unterbricht die Diskussionsspirale –
und schafft neue Kommunikationsgewohnheiten.
3️⃣ Psychiatrische Perspektive
Es gibt zwar keine exakten Zahlen nur zu „Diskussionen“,
aber Studien zu oppositionellem Verhalten (ODD) und Elterntrainings bei ADHS zeigen:
Kinder mit ADHS reagieren innerhalb von 3–5 Tagen
auf klare, ruhige und vorhersehbare Kommunikation
mit deutlich weniger Widerstand und Aggression.
Nach 1–2 Wochen halbiert sich die Konflikthäufigkeit messbar.
🧩 Fazit (Psychiatrie):
Kinder mit ADHS reagieren extrem schnell auf veränderte elterliche Kommunikation –
wenn diese ruhig, vorhersehbar und konsequent bleibt.
💬 Warum Diskussionen so hartnäckig wirken
Fast jede Mama begeht denselben Fehler:
Sie will verstanden werden – also erklärt, rechtfertigt, argumentiert
Doch genau das ist der Einstieg in die Endlos-Schleife.
Denn jede Antwort signalisiert dem ADHS-Gehirn:
„Ich bin noch im Spiel!“
Das ist wie Ping-Pong:
Du – Kind – du – Kind –
bis einer brüllt.
Und das macht dich fertig.
Weil es dich jeden Tag Energie kostet, die du längst nicht mehr hast.
🚀 Die gute Nachricht
In der Praxis und in meinen Coachings zeigt sich immer wieder:
• Erste spürbare Veränderungen: nach 2–3 Tagen.
• Dauerhafte Ruhe & neue Muster: nach 2–3 Wochen konsequenter Umsetzung.
Fakt ist:
Diskussionen können nur entstehen,
wenn jemand antwortet.
Ohne Resonanz kein Verstärker.
Ohne Verstärker wird das Verhalten gelöscht.
✨ Zwei Wege
👉 Weg 1:
Du machst weiter wie bisher,
hoffst, erklärst, diskutierst,
und fällst jeden Abend erschöpft ins Bett.
👉 Weg 2:
Du sagst: „Ich will das so nicht mehr.“
Und du lernst mit mir,
wie du die Diskussionsspirale dauerhaft stoppst.
ADHS endlich verstehen!
Leider ist es keine Seltenheit, dass Ärzte beim Ausstellen der Diagnose keine große Hilfe sind und euch nicht ausreichend beraten.
Doch dabei gibt es so viel über dieses Thema zu wissen und auch unzählige Strategien, die euch den Alltag als Familie mit ADHS Kind erleichtern können!
Und jedes Muster kann man verändern, durch professionelle Anleitung und dem Wissen dahinter!
In meinem ADHS-Elterncoaching zeige ich dir:
🔹 wie du dein Kind verstehst statt bekämpfst,
🔹 wie du Diskussionen in 3–5 Tagen beendest,
🔹 und wie du in 2–3 Wochen dauerhaft Ruhe in euren Alltag bringst.
Das ist kein Zauber –
das ist Neurowissenschaft, Struktur und Herz. ❤️
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„10 Gründe, warum dein Kind diskutiert“
und entdecke, was wirklich dahinter steckt.
Denn Verständnis ist der erste Schritt zur Veränderung.
P.S Wusstest du, dass der Begriff ADS veraltet ist?
In all meinen Blogartikeln, sowie in meinem Elterncoaching spreche ich im Normalfall immer ALLE Varianten der ADHS an also automatisch auch ADS !!!
Manche Ärzte verwenden evtl. noch den Begriff ADS um Verwirrung oder lange Erklärungen zu vermeiden.
Man unterscheidet nach ICD-11 ( = Internat. Klassifikation d. Krankheiten)
1) ADHS, vorwiegend hyperaktiv-impulsiver Typ
2) ADHS, vorwiegend unaufmerksamer Typ (ADS)
3) ADHS, Mischtyp (die häufigste Form)
Möchtest du mehr darüber erfahren, wie du dein Kind mit ADHS im Alltag unterstützen kannst?
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