Dein Kind lernt und arbeitet anders. Es braucht Bedingungen, unter denen es zeigen kann, was tatsächlich in ihm steckt.
Denn mehr Zeit hilft nur dann, wenn Zeit tatsächlich das Problem ist.
Vielleicht verliert dein Kind ständig den Faden. Vielleicht schafft es den Einstieg in eine Aufgabe nicht. Vielleicht wird es von jedem Geräusch abgelenkt oder vergisst mitten in einer Aufgabe, was es eigentlich tun sollte.
Vielleicht blockiert es bei komplexeren Aufgaben komplett – obwohl es den Stoff eigentlich verstanden hat.
Denn „mehr Zeit“ ist viel zu allgemein. Für viele Kinder bedeutet sie nicht automatisch mehr Unterstützung – sondern im schlimmsten Fall einfach nur, noch länger vor einer Aufgabe zu sitzen, an der sie ohnehin festhängen.
ADHS-Kinder lernen anders. Und das ist völlig okay.
Also lass uns herausfinden, welche Bedingungen dein Kind braucht, damit es sein Potenzial zeigen kann.
Und genau deshalb beginnt ein sinnvoll vorbereiteter Nachteilsausgleich nicht mit „wischiwaschi mehr Zeit“ und auch nicht mit einer beliebigen Liste von Maßnahmen.
Er beginnt bei deinem Kind und seinen individuellen Schwierigkeiten und Bedürfnissen.
Du weißt, dass dein Kind Unterstützung braucht. Schließlich erlebst du jeden Tag, wo es im Schulalltag an seine Grenzen kommt.
„Was genau braucht Ihr Kind denn?“
Mehr Zeit?
Weniger Aufgaben?
Einen anderen Sitzplatz?
Kopfhörer?
Mehr Pausen?
Und plötzlich merkst du:
Ich weiß, DASS mein Kind Hilfe braucht. Aber was hilft ihm eigentlich konkret?
Sondern die konkrete Schwierigkeit, die dein Kind im Schulalltag daran hindert, sein eigentliches Können zu zeigen.
Deshalb beginnst du in diesem Kurs nicht mit einer Wunschliste möglicher Maßnahmen.
Du schaust zuerst genau hin.
Erst wenn klarer wird, wo der tatsächliche Nachteil liegt, kannst du überlegen, welche Unterstützung dazu passen könnte.
Im Workbook bekommst du einen umfangreichen Überblick über mögliche Unterstützungen im Schulalltag.
Die längste Liste möglicher Maßnahmen bringt dir nichts, wenn du nicht weißt, welche davon dein Kind tatsächlich braucht.
Genau deshalb führt dich das Workbook vom konkreten Problem zur möglichen passenden Maßnahme.
Nicht:
„Was kann ich alles verlangen?“
Sondern:
„Was würde meinem Kind in genau dieser Situation helfen?“
Genau das denken viele Eltern.
Vielleicht hast du diesen Satz sogar schon von anderen Eltern, in der Schule oder irgendwo im Internet gehört.
Aber so pauschal solltest du das Thema nicht abhaken.
Deshalb schauen wir uns im Kurs auch die Situation in Bayern genauer an.
Du lernst drei wichtige Ansatzpunkte kennen, die dir dabei helfen, dich gezielter auf das Gespräch mit der Schule vorzubereiten.
Damit ein „Bei ADHS gibt es das bei uns nicht.“ nicht automatisch das Ende des Gesprächs ist.
Bayern? Auch dann ist das Thema Nachteilsausgleich nicht automatisch vom Tisch.
Du arbeitest nicht an irgendeinem Beispielkind. Du arbeitest an der Situation deines eigenen Kindes.
Du hast herausgearbeitet, wo dein Kind Schwierigkeiten hat, welche Ziele wichtig sind und welche Unterstützung sinnvoll sein könnte.
Aber dann sitzt du der Lehrkraft oder Schulleitung gegenüber. Und plötzlich sollst du all das verständlich erklären.
„Mein Kind hat ADHS und braucht einen Nachteilsausgleich.“
„Hier entstehen für mein Kind im Schulalltag konkrete Schwierigkeiten. Das möchten wir erreichen. Und diese Unterstützung könnte genau dort ansetzen.“
Genau deshalb endet der Kurs nicht bei der Frage, was dein Kind braucht.
Wir gehen mit dir auch den nächsten Schritt: die Vorbereitung auf das Gespräch mit der Schule.
Du bekommst zusätzlich ein ausführliches Workbook zur Vorbereitung auf das Gespräch mit der Schule.
Denn zu wissen, was dein Kind braucht, ist das eine. Es im Gespräch klar, strukturiert und nachvollziehbar auf den Punkt zu bringen, ist nochmal etwas anderes.
Das Bonusmodul führt dich durch die Vorbereitung und hilft dir dabei, deine Gedanken vorher zu sortieren.
📘 Ausführliches Bonus-Workbook inklusive Gesprächsleitfaden
Ziel ist nicht, mit einer ellenlangen Forderungsliste aufzutauchen.
Ziel ist, dass Schule und Eltern gemeinsam verstehen:
Ein Nachteilsausgleich sollte kein starres Papier sein. Er sollte sich an den Bedürfnissen des Kindes orientieren, im Alltag funktionieren und immer wieder überprüft werden können.
Verstehe die konkreten Schwierigkeiten deines Kindes, finde mögliche passende Maßnahmen und bereite einen individuellen Nachteilsausgleich strukturiert vor.
Damit dein Kind faire Bedingungen bekommt,
unter denen es zeigen kann, was tatsächlich in ihm steckt. 💛
Hinweis: Die Inhalte dieses Angebots dienen der Information, Orientierung und praktischen Vorbereitung. Sie stellen keine Rechtsberatung dar. Eine bestimmte Umsetzung oder Bewilligung durch Schulen oder Behörden kann nicht garantiert werden. Bei rechtlichen Unklarheiten oder zur Durchsetzung konkreter Ansprüche sollten die zuständige Schulbehörde, die Schulleitung oder eine fachkundige juristische Beratung einbezogen werden.
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