🎒 NACHTEILSAUSGLEICH NEU GEDACHT

Ein Nachteilsausgleich ist
keine Extrawurst.

Er soll für Chancengleichheit sorgen.
Und genau deshalb solltest du dich nicht einfach mit „mehr Zeit“ zufriedengeben.

Dein Kind soll keine Vorteile gegenüber anderen bekommen. Es soll Bedingungen bekommen, unter denen es zeigen kann, was tatsächlich in ihm steckt.

Denn mehr Zeit hilft nur dann, wenn Zeit tatsächlich das Problem ist.

59 Seiten Workbook Begleitende Videos Vorlagen & Checklisten Praxisnah aufgebaut
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MEHR ZEIT – UND DANN?

Was, wenn Zeit gar nicht das eigentliche Problem ist?

Vielleicht verliert dein Kind ständig den Faden. Vielleicht schafft es den Einstieg in eine Aufgabe nicht. Vielleicht wird es von jedem Geräusch abgelenkt oder vergisst mitten in einer Aufgabe, was es eigentlich tun sollte.

Vielleicht blockiert es bei komplexeren Aufgaben komplett – obwohl es den Stoff eigentlich verstanden hat.

Dann helfen zusätzliche 15 oder 20 Minuten möglicherweise überhaupt nicht an der Stelle, an der dein Kind tatsächlich Unterstützung braucht.

Und genau deshalb beginnt ein sinnvoll vorbereiteter Nachteilsausgleich nicht mit einer Liste von Maßnahmen.

Er beginnt mit der Frage: Wo entsteht für mein Kind eigentlich der konkrete Nachteil?

ABER MEIN KIND HAT DOCH ADHS …

Reicht das nicht?

Du weißt, dass dein Kind Unterstützung braucht. Schließlich erlebst du jeden Tag, wo es im Schulalltag an seine Grenzen kommt.

Vielleicht kennst du genau das:

  • Aufgaben werden nicht begonnen.
  • Dein Kind verliert ständig den Faden.
  • Geräusche und Reize lenken sofort ab.
  • Arbeiten werden in der vorgegebenen Zeit nicht geschafft.
  • Bei größeren Aufgaben kommt es zur kompletten Blockade.
  • Dein Kind weiß die Antwort – bekommt sie aber nicht aufs Blatt.

Und dann kommt das Gespräch mit der Schule.

„Was genau braucht Ihr Kind denn?“

Mehr Zeit?
Weniger Aufgaben?
Einen anderen Sitzplatz?
Kopfhörer?
Mehr Pausen?

Und plötzlich merkst du:

Ich weiß, DASS mein Kind Hilfe braucht. Aber was hilft ihm eigentlich konkret?

GENAU HIER SETZEN WIR AN.

Nicht die Diagnose entscheidet,
was dein Kind braucht.

Sondern die konkrete Schwierigkeit, die dein Kind im Schulalltag daran hindert, sein eigentliches Können zu zeigen.

Was hindert mein Kind daran, sein Können zu zeigen – und was könnte genau diesen Nachteil ausgleichen?

Deshalb beginnst du in diesem Kurs nicht mit einer Wunschliste möglicher Maßnahmen.

Du schaust zuerst genau hin.

Aufmerksamkeit Arbeitsgedächtnis Handlungsplanung Zeitgefühl Reizverarbeitung Selbstregulation

Erst wenn klarer wird, wo der tatsächliche Nachteil liegt, kannst du überlegen, welche Unterstützung dazu passen könnte.

DEIN WERKZEUGKASTEN

Ein Nachteilsausgleich kann viel mehr sein als „mehr Zeit“.

Im Workbook bekommst du einen umfangreichen Überblick über mögliche Unterstützungen im Schulalltag.

Zum Beispiel:

  • Angepasste Arbeitsmaterialien
  • Flexible Sitzmöglichkeiten
  • Bewegungs- und Pausenlösungen
  • Digitale Hilfsmittel
  • Anpassungen bei Aufgaben und Struktur
  • Veränderte Arbeitszeiten, wo sinnvoll
  • Alternative Möglichkeiten bei Leistungsnachweisen
  • Unterstützung bei Organisation und Arbeitsabläufen

Aber Achtung:

Die längste Liste möglicher Maßnahmen bringt dir nichts, wenn du nicht weißt, welche davon dein Kind tatsächlich braucht.

Genau deshalb führt dich das Workbook vom konkreten Problem zur möglichen passenden Maßnahme.

Nicht:

„Was kann ich alles verlangen?“

Sondern:

„Was würde meinem Kind in genau dieser Situation helfen?“

DAS ERARBEITEST DU

Vom Problem zur konkreten Vorbereitung.

Du arbeitest nicht an irgendeinem Beispielkind. Du arbeitest an der Situation deines eigenen Kindes.

1 Dein Kind genauer betrachten Beobachte, wo und in welchen Situationen die größten Schwierigkeiten entstehen.
2 ADHS besser einordnen Verstehe wichtige Bereiche wie Aufmerksamkeit, Selbstregulation, Arbeitsgedächtnis, Planung, Zeitgefühl und Reizverarbeitung.
3 Die größten Herausforderungen erkennen Arbeite heraus, welche Situationen dein Kind im Schulalltag tatsächlich beeinträchtigen.
4 Mögliche Maßnahmen kennenlernen Nutze den umfangreichen Werkzeugkasten möglicher Unterstützungen.
5 Vom Problem zur Maßnahme Ordne den konkreten Schwierigkeiten mögliche passende Unterstützungen zu.
6 Schwierigkeiten konkret formulieren Beschreibe nachvollziehbar, wo dein Kind im Schulalltag Unterstützung benötigt.
7 Ziele & Maßnahmen formulieren Definiere, was erreicht werden soll und formuliere Maßnahmen verständlich und konkret.
8 Deinen Nachteilsausgleich vorbereiten Führe deine Ergebnisse mit der enthaltenen Vorlage strukturiert zusammen.
UND DANN KOMMT DAS GESPRÄCH MIT DER SCHULE …

„Das geht bei uns nicht.“

Vielleicht hast du diesen Satz schon einmal gehört.

Deshalb geht es nicht nur darum, Maßnahmen zu kennen. Du solltest auch erklären können, warum du genau diese Unterstützung für dein Kind vorschlägst.

Nicht einfach:

„Mein Kind hat ADHS und braucht einen Nachteilsausgleich.“


Sondern konkret:

„Mein Kind hat diese konkreten Schwierigkeiten. Genau dort entsteht im Schulalltag ein Nachteil. Und diese Maßnahmen könnten dabei helfen, diesen zu reduzieren.“

Im Workbook findest du deshalb auch eine Vorbereitung für das Gespräch mit der Schule, damit du nicht planlos hineingehst und erst im Gespräch überlegen musst, was du eigentlich erreichen möchtest.

🥨 UND WENN DU AUS BAYERN KOMMST?

„Bei uns in Bayern gibt es das doch sowieso nicht …“

Lass dich mit so einem Satz nicht einfach abspeisen.

Gerade in Bayern lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Denn Unterstützung im Schulalltag bedeutet nicht automatisch nur „mehr Zeit“ – und auch nicht, dass mit einem einzigen Satz schon alle Möglichkeiten vom Tisch sind.

Entscheidend ist auch hier die Frage: Wo entsteht für dein Kind konkret ein Nachteil – und welche Unterstützung könnte genau dort ansetzen?

Deshalb schauen wir im Kurs auch gezielt darauf, welche 3 großen Hebel du in Bayern kennen solltest und wie du dich damit sinnvoll auf das Gespräch mit der Schule vorbereiten kannst.

🥨 Bayern-Spezial

Die 3 großen Hebel, die Eltern in Bayern kennen sollten.
Damit „Das geht bei uns nicht“ nicht automatisch das Ende des Gesprächs ist. 😉

WICHTIG

Du musst nicht mit der Schule in den Kampf ziehen.

Ziel ist nicht, mit einer ellenlangen Forderungsliste aufzutauchen.

Ziel ist, dass Schule und Eltern gemeinsam verstehen:

Wo liegt die konkrete Schwierigkeit – und welche Lösung könnte im Schulalltag tatsächlich funktionieren?

Ein Nachteilsausgleich sollte kein starres Papier sein. Er sollte sich an den Bedürfnissen des Kindes orientieren, im Alltag funktionieren und immer wieder überprüft werden können.

IST DAS FÜR UNS?

Dieser Kurs ist für dich, wenn …

  • dein Kind sein eigentliches Können in der Schule oft nicht zeigen kann.
  • du weißt, dass Unterstützung nötig ist, aber nicht genau welche.
  • du bei Nachteilsausgleich bisher hauptsächlich an „mehr Zeit“ gedacht hast.
  • du Schwierigkeiten deines Kindes konkreter beschreiben möchtest.
  • du dich auf ein Gespräch mit Lehrkraft oder Schulleitung vorbereiten möchtest.
  • du mögliche Unterstützungsmaßnahmen kennenlernen möchtest.
  • du nicht irgendeine Standardlösung für dein Kind möchtest.
  • du einen klaren, strukturierten Plan für eure nächsten Schritte brauchst.
🎉 EINFÜHRUNGSPREIS
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Nicht weniger Leistung.
Sondern bessere Bedingungen.

Verstehe die konkreten Schwierigkeiten deines Kindes, finde mögliche passende Maßnahmen und bereite den Nachteilsausgleich strukturiert für das Gespräch mit der Schule vor.

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Damit dein Kind die Chance bekommt zu zeigen,
was tatsächlich in ihm steckt. 💛

Hinweis: Die Inhalte dieses Angebots dienen der Information, Orientierung und praktischen Vorbereitung. Sie stellen keine Rechtsberatung dar. Eine bestimmte Umsetzung oder Bewilligung durch Schulen oder Behörden kann nicht garantiert werden. Bei rechtlichen Unklarheiten oder zur Durchsetzung konkreter Ansprüche sollten die zuständige Schulbehörde, die Schulleitung oder eine fachkundige juristische Beratung einbezogen werden.